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Dashboards entwickeln

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Die Entwicklung von Digital Dashboards im Überblick (2/2)

Integrieren von Webinhalten

Da es sich bei einem Digital Dashboard um eine Webseite handelt, ist das Hinzufügen von Webinhalten ausgesprochen einfach. Im Folgenden finden Sie einige Anregungen, wie Sie interessante externe Inhalte integrieren können.

Anmerkung: Integrieren Sie nicht zu viele dynamische Inhalte in Digital Dashboards, die von vielen Benutzern verwendet werden. Die Anforderungen an die Netzwerkbandbreite können ziemlich hoch werden, wenn 10.000 Benutzer ähnliche Feeds aus dem Internet empfangen.

 

ActiveX-Steuerelemente

Eine Anzahl kostenlos verfügbarer ActiveX-Steuerelemente kann in Digital Dashboards integriert werden. Ein beliebtes Steuerelement ist das Steuerelement MSN™ Investor Ticker, dessen Code relativ einfach ist:

<object classid="clsid:D3E12F51-0795-11d2-91CC-00C04FA31C90" codebase="http://fdl.msn.com/public/investor/v6//ticker.cab#version=6,1998,1031,3" height="34" style="MARGIN-LEFT: 8px" type="application/x-oleobject" width="100%"></object>

 

Dynamische Seiten

Dynamisch generierte Webseiten, beispielsweise ASPs, können nur in einen Frame oder Iframe integriert werden. Iframes ermöglichen das schnelle Integrieren von Webinhalt in Digital Dashboards. Denken Sie daran, dass jeder Iframe eine neue Instanz des Internet Explorer-Basismoduls erstellt, das als Trident Engine bezeichnet wird. Wenige Iframes stellen kein großes Problem dar; es ist jedoch nicht empfehlenswert, die gesamte Seite auf Iframes aufzubauen (obwohl dieser Ansatz verlockend erscheinen kann).

 

Dynamischer Inhalt

Ein Trick beim Erstellen von Digital Dashboards besteht im Integrieren dynamischer Inhalte, die wenig Bandbreite benötigen. Das Verkehrsnugget ist ein gutes Beispiel für diese Technik. Viele Websites stellen Inhalte zur Verfügung, die regelmäßig aktualisiert werden; diese Inhalte sind jedoch immer unter dem gleichen URL gespeichert. Verkehrsüberwachungskameras sind ein gutes Beispiel für dieses Verfahren. Das Bild wird zwar ungefähr alle fünf Minuten aktualisiert; es befindet sich jedoch immer unter dem gleichen URL (beispielsweise unter http://images.wsdot.wa.gov/nwflow/cctv117.jpg).


Das Bild einer Überwachungskamera

 

Erstellen von Anwendungen für Collaboration

Da Digital Dashboards auf Outlook 2000/2002 basieren, kann das Integrieren von Anwendungen für Collaboration wie beispielsweise Diskussionsbereichen und Dokumentbibliotheken innerhalb von wenigen Minuten erfolgen. Die Grundlage dieser Anwendungen wird durch öffentliche Ordner von Exchange und das Ansichtensteuerelement von Outlook gebildet.

 

Das Ansichtensteuerelement von Outlook

Das Ansichtensteuerelement von Outlook ist ein ActiveX-Steuerelement, das auf einer beliebigen Webseite gespeichert werden kann. Wenn die Seite in Outlook gespeichert wird, können Entwickler HTML-Skripts zum Manipulieren des vollständigen Outlook-Objektmodells mit diesem Steuerelement verwenden. Das Steuerelement selbst ist sehr klein, da es eigentlich nicht mehr als ein „Wrapper“ für die gesamte EXE-Datei von Outlook ist. Aus diesem Grund ist mindestens Outlook 2000 auf jedem Computer erforderlich, der eine Webseite ausführt, die das Ansichtensteuerlement von Outlook enthält.


Das Ansichtensteuerlement von Outlook sowie öffentliche Ordner von Exchange Server stellen ein einfaches Verfahren zum Erstellen von Dokumentbibliotheken zur Verfügung.

Das Ansichtensteuerlement von Outlook erweckt den gleichen anspruchsvollen Eindruck wie Outlook selbst, wenn es auf einem Digital Dashboard ausgeführt wird. Beispielsweise können Benutzer ein Objekt öffnen oder sogar mit der rechten Maustaste darauf klicken, um auf eine Nachricht zu antworten. Außerdem stehen Kategorien zur Verfügung, die sortiert oder gefiltert werden können, um die Suche nach Informationen zu vereinfachen.

Das Ansichtensteuerelement verfügt zwar über eine vollständige Sammlung von Methoden und Eigenschaften; Sie werden jedoch feststellen, dass drei der Parameter für den Anfang ausreichen, da sie sehr leistungsfähig sind:

 

Folder
 
Gibt den Pfad eines Ordners an.

Beispiel:

"\\Öffentliche Ordner\Favoriten\Dashboard”

 
View
 
Weist dem Steuerelement eine vordefinierte Ansicht zu.

Beispiel:

 “Nach Konversationsthema”

 
Restriction
 
Erlaubt die Anwendung eines Filters auf das Steuerelement.

Beispiel:

"[Subject] = 'Kabel'"

 

Diese Parameter können auch mit HTML-Skripts auf einfache Weise bearbeitet werden.

Anmerkung: Die vollständige Dokumentation zum Ansichtensteuerelement von Outlook steht als Teil des Digital Dashboard Starter Kits zur Verfügung.
Weitergehende Information speziell zur Integration von WebParts in Digital Dashboards finden Sie im Microsoft Developer Network unter dem Titel Creating a Digital Dashboard using Web Parts.

 

Das Präsentations-Nugget

Das Digital Dashboard Starter Kit enthält viele Beispiele dafür, wie das Ansichtensteuerelement von Outlook auf kreative Weise eingesetzt werden kann. Das Beispiel für eine Dokumentbibliothek ist recht einfach; dennoch stellt es Mitarbeitern leistungsfähige Filter- und Sortiermöglichkeiten in einer Bibliothek von Microsoft PowerPoint®-Präsentationen zur Verfügung.

Wenn Sie die Dokumentbibliothek erstellen möchten, müssen Sie nur einen Öffentlichen Ordner erstellen, der die Dokumente enthält, und dann den folgenden Code auf Ihrem Digital Dashboard hinzufügen:

<object ID="PresentationViewCtl" width="100%" height="350">
<param NAME="Folder" VALUE="\\DigitalDashboard\Produktion\Präsentationen">
<param NAME="Namespace" VALUE="MAPI"></object>

In diesem Codebeispiel verweist der Parameter Folder auf den Ordner der Dokumentbibliothek. Wenn Benutzer in der Lage sein sollen, die Ansichten des Ordners zu ändern, müssen Sie nur eine Schaltfläche oder ein anderes HTML-Element über ein kleines Skript hinzufügen. Der Code unten weist die Ordnerstandardansicht zu, die nur ungelesene Objekte anzeigt.

PresentationViewCtl.view="Nach ungelesenen Objekten"

Anmerkung: Ansichten können in einem Nugget für Collaboration mit zwei Verfahren geändert werden. Das einfachste Verfahren besteht im Definieren der Ansicht im Ordner selbst. Verwenden Sie zu diesem Zweck das Dialogfeld Ansichten definieren in Outlook (auf das Sie zugreifen können, wenn Sie im Menü Ansicht die Option Aktuelle Ansicht auswählen). Verweisen Sie dann mit dem Parameter View im Ansichtensteuerelement von Outlook auf diese Ordneransicht. Dieses Vorgehen besitzt den Vorteil, dass die gleiche Ansicht sowohl auf dem Digital Dashboard als auch in Outlook verfügbar ist.

Das zweite Verfahren besteht im Bearbeiten des Ansichtensteuerelements von Outlook (beispielsweise über die Eigenschaft Restriction). Der Vorteil dieses Verfahrens besteht darin, dass Ansichten dynamischer auf der Grundlage von Benutzereinstellungen oder anderen Wahlbedingungen erstellt werden können.

 

Personalisieren von Outlook-Ansichten

Ein einfaches und leistungsfähiges Verfahren zum Personalisieren besteht im Verwenden der Einschränkungseigenschaft für das Ansichtensteuerelement von Outlook. Sie können den Namen des aktuellen Benutzers aus dem Outlook-Objektmodell abrufen (verwenden Sie zu diesem Zweck das Objekt CurrentUser.name) und diesen dann einem Ansichtensteuerelement als Einschränkung zuweisen.

 

Integrieren von Unternehmenslogik und Office-Webkomponenten

Eine der überzeugendsten Verwendungen der Office-Webkomponenten (die später ausführlich behandelt werden) besteht in ihrem Einsatz als Warn- oder Statusindikatoren. Diese Indikatoren werden oberhalb der Anwendung, innerhalb der öffentliche Ordner, gehalten. Im Beispiel unten enthält der öffentliche Ordner eine Sammlung benutzerdefinierter Formulare, die den Schweregrad und den Status von Serviceanrufen protokollieren. Damit die Mitarbeiter ein sofortiges optisches Feedback erhalten, ermittelt ein HTML-Skript die durchschnittliche Zeitdauer für Reaktionen auf Serviceanrufe und zeigt diese Informationen in der Diagrammkomponente von Office an. Wenn Schlüsselkennzahlen des Unternehmens aus dem Rahmen fallen, ist dies offensichtlich. Die Kombination von Business Intelligence- und Protokollierungsanwendungen stellt ausgezeichnete Digital Dashboard-Nuggets zur Verfügung.

Anmerkung: Das Verwenden der Schaltflächen Vorwärts und Zurück der Websymbolleiste von Outlook wird nicht empfohlen. Diese Schaltflächen stehen zwar auf Ordnerhomepages zur Verfügung; sie sind normalerweise in Outlook Heute jedoch nicht verfügbar – es sei denn, Sie verwenden den Schalter

[HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Office\9.0\Outlook\Webview\mailbox]

In allen genannten Fällen sollten Sie diese Schaltflächen über das Outlook-Objektmodell mit der Methode CommandBars.FindControl deaktivieren.

 

Herstellen der Verbindung mit Unternehmensdaten

Office 2000/2002 und SQL Server™ stellen sehr leistungsfähige und einfach zu verwendende Möglichkeiten zur Verfügung, um Benutzern die Verbindung mit Unternehmens­informationen wie beispielsweise Umsatzdaten zu ermöglichen. Glücklicherweise ist es außerdem außerordentlich einfach, diese Möglichkeiten in ein Digital Dashboard zu integrieren. Das Hinzufügen dieser Features zu einem Digital Dashboard ist in der Tat so einfach, dass Microsoft Excel häufig das beste Tool zum Erstellen von Unternehmensdatennuggets ist.

Wenn Sie erfahren möchten, wie die Verbindung mit Unternehmensdaten hergestellt wird, ist eine der besten Quellen der englischsprachige Artikel aus der TechNet mit dem Titel 'Things to Consider When Building Knowledge Management Solutions with Microsoft Technologies'.

 

Die Office-Webkomponenten

Die neuen Office-Webkomponenten sind eine Sammlung von COM-Steuerelementen zum Veröffentlichen von Kalkulationstabellen, Diagrammen und Datenbanken im Web; sie nutzen die leistungsfähige Interaktivität in vollem Umfang, die von Microsoft Internet Explorer, Version 4.01 oder höher, zur Verfügung gestellt wird. Die Office-Webkomponenten sind uneingeschränkt programmierbar und ermöglichen Entwicklern auf diese Weise, anspruchsvolle und interaktive Lösungen zu erstellen, die webbasiert sind.

Im Lieferumfang von Office 2000 sind z.B. vier Haupt-Webkomponenten enthalten:

1. Das DataSource-Steuerelement. Das DataSource-Steuerelement ist das Kernstück der Office-Webkomponenten. Es wird niemals tatsächlich auf der Webseite angezeigt, stellt jedoch die Verbindung mit den Datenquellen für alle anderen Steuerelemente zur Verfügung. Wenn Sie den Code untersuchen, der von Excel und anderen Tools generiert wird, ist dieses Steuerelement immer vorhanden, wenn eine Verbindung mit einer Datenbank oder einem OLAP-Cube hergestellt wird.

2. Die Tabellenkalkulationskomponente. Diese Komponente stellt Interaktivität ähnlich wie eine Kalkulationstabelle zur Verfügung. Sie eignet sich insbesondere für das Durchführen komplexer Berechnungen, da sie die meisten Formeln der Vollversion von Excel unterstützt.


Die Tabellenkalkulationskomponente ist dynamisch mit dem Börsenticker von Microsoft Investor verbunden.
Dieses Beispiel beruht auf dem Digital Dashboard für die Versicherungsbranche.

3. Die Microsoft PivotTable®-Komponente. Diese Komponente zeichnet sich dadurch aus, dass sie Verbindungen mit OLAP-Datenquellen herstellen kann (beispielsweise mit den Microsoft OLAP-Services) und Mitarbeitern die Möglichkeit bietet, auf einem Digital Dashboard sehr dynamische Datenmodellierung durchzuführen.


Die PivotTable-Komponente ist dynamisch mit einem OLAP-Cube von SQL Server 7.0 verbunden.
Beachten Sie die Tiefe der verfügbaren Ebenen.

4. Die Diagrammkomponente. Diese Komponente ermöglicht Benutzern die schnelle optische Darstellung von Daten, indem Informationen in Diagrammen präsentiert werden, die an eine Vielzahl von Datenquellen gebunden sein können. Außerdem kann sie sehr präzise Warnungen in Digital Dashboard-Lösungen zur Verfügung stellen.


Die Diagrammkomponente ist über ein Skript mit einer Protokollierungsanwendung für Serviceanrufe verbunden, die öffentliche Ordner von Exchange verwendet. Das Diagramm bietet eine schnelle Warnung bei Problemen. Dieses Beispiel ist im Digital Dashboard für die Fertigungsbranche des Dashboard Starter Kits enthalten.

 

Erstellen dynamischer Datenverbindungen

Die Kombination von Office 2000/2002 und SQL Server ermöglicht Mitarbeitern die direkte Verbindung mit Unternehmensdaten und das Durchführen beliebig vieler anspruchsvoller Analysen. MSOLAP (Microsoft Online Analytical Processing) stellt diese anspruchsvolle und flexible Analyse zur Verfügung. Die MSOLAP-Features, die in SQL Server und Microsoft Excel enthalten sind, ermöglichen Mitarbeitern das Verwenden vertrauter Tools, um komplexe Analysen der Firmendaten durchzuführen. Bis SQL Server 7.0 hießen diese Funktionen OLAP Services, seit SQL Server 2000 wurde sie in SQL Analysis umbenannt. Weitere Informationen zu MSOLAP finden Sie im englischsprachigen MSDN Artikel zu SQL Analysis Services.


Der Cube-Assistent der OLAP-Services ermöglicht Administratoren das schnelle Erstellen einer Vielzahl von Ansichten, damit Mitarbeiter Unternehmens- und Markttrends besser verstehen können.

Erstellen eines Nuggets mit Unternehmensdaten

Webkomponenten können mit beinahe allen Microsoft-Tools in Webseiten eingefügt werden, beispielsweise mit Microsoft Access oder dem Webentwicklungssystem Microsoft Visual InterDev®. Wenn Sie eine Verbindung mit Unternehmensdaten in SQL Server-Datenbanken herstellen, ist Excel jedoch wahrscheinlich das am einfachsten zu verwendende Tool. Der PivotTable- und PivotChart™-Assistent ermöglicht das schnelle Verbinden mit einer Datenquelle und das einmalige Speichern als interaktive Webseite, die weiterhin mit der ursprünglichen Datenquelle verbunden ist, auch wenn Sie die Bearbeitung der Seite beendet haben.

Sobald Sie über eine solche Webseite verfügen, ist das Erstellen eines Nuggets auf Ihrem Digital Dashboard ganz einfach: Kopieren Sie nur den HTML-Code in Ihre Digital Dashboard-Seite. Dieses einfache Verfahren wurde für viele der Beispiele im Digital Dashboard Starter Kit verwendet.

 

Personalisierung und Anpassung

Personalisierung und Anpassung sind hochgradig komplexe Vorgänge. Da es sich bei Digital Dashboards um Webseiten handelt, die von einem zentralen Webserver aus verteilt werden können, können sie die Vorteile unternehmens­weiter Personalisierungsmodule nutzen – beispielsweise von Microsoft Site Server 3.0 –, die Endbenutzern maßgeschneiderte Lösungen zur Verfügung stellen.

 

Anpassungsarten

Die Personalisierung in Digital Dashboards sollte auf mehreren verschiedenen Ebenen beurteilt werden. Zwar kann jeder Benutzer ein eigenes Digital Dashboard erstellen (das Nonplusultra der Anpassung) – meistens werden Digital Dashboards jedoch von einer IT-Gruppe (Information Technology-Gruppe) entwickelt und zur Verfügung gestellt. Die folgenden Anpassungsstufen können für ein Digital Dashboard berücksichtigt werden:

Verfügbare Nuggets. Nachdem die Anforderungen des Benutzers analysiert wurden, konzipiert die Gruppe, die für das Erstellen einer Digital Dashboard-Lösung verantwortlich ist, ein Basis-Digital Dashboard mit einer Nuggetmenge, aus der Benutzer wählen können. Einige Nuggets sind möglicherweise immer vorhanden, weil sie strategisch wichtige Informationen zur Verfügung stellen.

Angezeigte Nuggets. Da Digital Dashboards aus Komponenten bestehen, kann nuggetweise auf der Grundlage von Vorlieben oder der Funktion eines Benutzers gesteuert werden, was auf dem Digital Dashboard angezeigt wird:

1. Über Benutzereinstellungen. Einzelne Benutzer wünschen eine gewisse Kontrolle darüber, welche Nuggets tatsächlich auf ihren Digital Dashboards angezeigt werden. Bei den Beispiel-Digital Dashboards können Nuggets dem Digital Dashboard auf einfache Weise hinzugefügt oder aus ihm entfernt werden.

2. Über Funktion. Nur bestimmte Gruppen benötigen bestimmte Nuggets. Das Anpassen der Nuggets auf einem Digital Dashboard kann auf der Funktionsebene zentralisiert durchgeführt werden.

Im Nugget angezeigt. Die wichtigste (und gleichzeitig schwierigste Anpassung) findet in den Nuggets statt. Am besten wird diese Anpassungsstufe in der Informationsquelle selbst verwaltet. Da es sich bei Digital Dashboards um Windows DNA-kompatible Anwendungen handelt, kann die Personalisierung auf der Grundlage von Microsoft Windows NT®-Sicherheit oder Cookies erfolgen.

 

Microsoft Windows Active Directory und Personalisierung

Active Directory ist der strategische Microsoft-Verzeichnisspeicher; er stellt eine reichhaltige Sammlung ausgezeichneter Informationen zu Benutzern, ihren Standorten und ihren Organisationsgruppen zur Verfügung. Es handelt sich um den bevorzugten Ort zum Speichern und Abrufen von Informationen, wenn Sie Benutzern personalisierte Informationen übermitteln möchten. Beispielsweise ist die Postleitzahl eines Benutzers im Active Directory-Profil dieser Person vorhanden und kann daher verwendet werden, um die Wetterkarte zu ermitteln, die im Wetternugget angezeigt werden soll.

Diese Möglichkeit ist noch besser einsetzbar, wenn ein Digital Dashboard auf der Grundlage der Funktion eines Benutzers in einer Organisation personalisiert wird. Beispielsweise kann der Abteilungsname eines Benutzers in einer Abfrage an eine SQL Server-Datenbank übergeben werden, um eine konzentriertere Sicht der Informationen zur Verfügung zu stellen.

 

Verwenden von Outlook zum Speichern von Einstellungen

Wie bereits an früherer Stelle in diesem Dokument gezeigt wurde, besitzt Outlook einen eigenen Bereich in der Registrierung, in dem Einstellungen gespeichert werden. Da auf diesen Bereich mittels Programmcode über das Outlook-Objektmodell zugegriffen werden kann, können Sie dort Einstellungen und andere Informationen speichern. Outlook verwendet diesen Bereich bereits zum Speichern von Informationen des Datenbindungs-Steuerelements von Outlook Heute (beispielsweise, wie viele Tage im Kalender angezeigt werden).

Diese Einstellungen können mit der folgenden Outlook-Methode in die Registrierung geschrieben werden:

window.external.Setpref( <strStringValueName>, <strStringValueData> )

Da es sich bei Digital Dashboards um Webseiten handelt, sollten Sie auch die Verwendung von Cookies zum Speichern der lokalen Benutzereinstellungen in Betracht ziehen.

 

Aktivieren der Offline-Verwendung

Outlook wird als Grundlage für Digital Dashboards verwendet, weil die Anwendung als Synchronisierungsmodul fungieren kann; dies ist besonders sinnvoll, wenn auf viele verschiedene Informationen auch unterwegs zugegriffen werden soll. In diesem Abschnitt ist kurz beschrieben, wie verschiedene Informationstypen eines Digital Dashboards offline verwendet werden können. Durch Kombinieren dieser verschiedenen Techniken können anspruchsvolle Offline-Anwendungen erstellt werden.

 

Offline-Verwendung von Anwendungen für Collaboration

Bedingt durch die systemeigene Integration von Outlook und Exchange Server ist es einfach, Anwendungen für Collaboration einzurichten und diese dann offline zu verwenden. Es handelt sich um einen einfachen Vorgang in zwei Schritten. Wählen Sie zuerst den Ordner aus, der offline zur Verfügung stehen soll. Wählen Sie dann im Menü Datei die Option Ordner und anschließend Zu Favoriten der Öffentlichen Ordner hinzufügen. Geben Sie die erforderlichen Informationen in das Dialogfeld ein. Wählen Sie dann im Menü Extras/Synchronisieren die Option Offlineordnereinstellungen. In diesem Dialogfeld können Sie auswählen, welche Ordner offline zur Verfügung stehen sollen.

 

Offline-Verwendung von Internet- und Intranetinhalten

Ordnerhomepages können durch die Kombination von Outlook und dem Synchronisierungsagenten von Internet Explorer offline verwendet werden. Sobald Outlook die Synchronisierung der Exchange Server-Inhalte abgeschlossen hat, wird der Synchronisierungsagent von Internet Explorer gestartet.

Anmerkung: Wenn Probleme bei der Netzwerkverbindung vorliegen, kann für die Synchronisierung der Webseite möglicherweise eine Zeitüberschreitung auftreten, die die Synchronisierung bestimmter Ordner verhindert. Ein kleines Symbol in der Taskleiste informiert Sie, wenn ein Problem bei der Synchronisierung vorliegt.

Dieses Feature ist sehr leistungsfähig, wenn es geschickt eingesetzt wird. Da alle Webseiten im gleichen Cache gespeichert werden, stehen sie sowohl in Internet Explorer als auch in Outlook zur Verfügung. Mit diesem System kann eine Webseite nicht nur für die Offlineverwendung verfügbar gemacht werden – der Synchronisierungsagent stellt außerdem sicher, dass unterstützende Inhalte auf niedrigerer Ebene ebenfalls offline vorhanden sind. Wenn Sie Ordnerhomepages richtig einrichten, kann eine Vielzahl interessanter Offline-Anwendungen erstellt werden, die Internet- und Datenbankinformationen sowie Informationen für Collaboration zusammenführen.

 

Offline-Verwendung der Seite Outlook Heute

Ironischerweise ist für die Seite Outlook Heute kein einfaches Verfahren für die Offlineverwendung verfügbar, wenn diese auf einem HTTP-Server gespeichert ist. Dieses Problem kann jedoch auf einfache Weise gelöst werden, indem ein öffentlicher Ordner erstellt wird, der offline verfügbar ist. Weisen Sie dann Ihr Digital Dashboard als Homepage dieses Ordners zu. Wenn Sie offline sind, sucht Outlook Heute dann im Offline-Cache nach der benötigten Seite. Es ist nicht relevant, dass die Seite offline tatsächlich in einem anderen Ordner gespeichert wurde.

 

Offline-Verwendung von Unternehmensdaten

Unternehmensdaten stellen den Inhaltstyp dar, der am schwierigsten offline zur Verfügung gestellt werden kann. Der Grund liegt darin, dass die Inhalte, die in diesen Systemen gespeichert werden, im Allgemeinen sehr umfangreich sind und dass Benutzer auch unterwegs nahtlos an die Arbeitserfahrungen im Büro anknüpfen möchten. Es stehen mehrere empfehlenswerte Optionen für die Offline-Verwendung von Business Intelligence-Informationen zur Verfügung; die einfachste Option stellen jedoch Cube Slices dar.

 

Cube Slices

Cube Slices sind MSOLAP-Cubes, die im Dateisystem, in einer Freigabe oder auf einem Webserver gespeichert werden können. Sie werden mit Excel erstellt und können mit den Office-Webkomponenten angezeigt werden. Diese Cubes bieten den gleichen Zugriff auf Dateien, den ein Benutzer online erhalten kann, ohne tatsächlich mit irgendeiner Datenbank verbunden zu sein.

Wenn Sie einen Offline-Cubeslice erstellen möchten, erstellen Sie eine PivotTable auf der Grundlage einer Datenbank der OLAP-Services. Öffnen Sie dann das Menü PivotTable auf der Symbolleiste PivotTable, und wählen Sie die Option Client/Servereinstellungen. Klicken Sie im Dialogfeld Client/Servereinstellungen auf die Schaltfläche Lokale Datentabelle erstellen.

Im Assistenten können Sie angeben, welche Daten offline zur Verfügung stehen sollen.


 

 

MSDE

Komplexere Offlineszenarios können mit MSDE (Microsoft Database Engine) entwickelt werden. MSDE ist ein neues Datenmodul für Microsoft, das vollständig kompatibel mit der Codebasis von SQL Server ist und unter Windows 98 /ME oder Windows NT Workstation sowie Windows 2000 / XP ausgeführt werden kann.

 

Offline-Verfügbarkeit von Outlook über Programmcode

Die Offline-Synchronisierung von Outlook kann durch die SynchObjects-Sammlung aktiviert werden. Diese Sammlung verweist auf alle Synchronisationsprofile, die Benutzer auf ihrem Computer festgelegt haben. Wenn eine Organisation eine Standardsammlung von Synchronisationsprofilen verwendet, die für verschiedene Verbindungen eingesetzt werden, können Sie die Synchronisierung über eine Schaltfläche auf dem Digital Dashboard zur Verfügung stellen, damit der Benutzerzugriff vereinfacht wird.


Die Synchronisationsprofile (beispielsweise für schnelle und langsame Verbindungen) können von einer Webseite aus automatisiert werden.

 

Einsetzen von Digital Dashboards

Auswählen eines Verteilungsverfahrens

Bevor Sie das Digital Dashboard erstellen, müssen Sie das Verteilungsverfahren festlegen, da es Entscheidungen bezüglich des Entwurfs beeinflussen kann. Das gewählte Verteilungsverfahren legt fest, wie die Seite angepasst wird.

Es stehen zwei Methoden für das Verteilen von Digital Dashboards an Benutzer zur Verfügung:

1. Webserver (http://-Protokoll)

2. Lokale oder Netzwerk-DLL (Dynamic Link Library)-Datei (res://-Protokoll)

 

1. Verteilen von einem Webserver aus

Da das Digital Dashboard auf HTML-Code basiert, können Sie es als HTM- oder ASP-Datei auf einem persönlichen oder Firmenwebserver veröffentlichen. Wenn Sie einen Webserver verwenden, kann das Digital Dashboard auf einfache Weise verteilt und aktualisiert werden. Veröffentlichen Sie die Seite einfach im Firmenintranet, und legen Sie einen einzigen Registrierungswert auf den Computern der Benutzer so fest, dass er Outlook Heute auf den neuen URL verweist. Wenn Sie die Seite aktualisieren möchten, veröffentlichen Sie sie einfach nochmals.

Außerdem ermöglicht das Erstellen eines Digital Dashboards als Sammlung von ASP-Seiten dem Entwickler der Seite eine größere Flexibilität beim Anpassen der Outlook Heute-Seiten durch Benutzer, ohne dass clientseitiges Scripting erforderlich ist. (Wenn das Skripting auf der Clientseite zu umfangreich ist, kann die Startleistung von Outlook Heute beeinträchtigt werden.)

 

2. Verteilen einer lokalen oder Remote-DLL-Datei

Sie können die angepasste Seite Outlook Heute in einer DLL-Datei speichern und diese dann verwenden, um die DLL-Standarddatei von Outlook auf den Computern der Benutzer zu ersetzen oder auf einem Server abzulegen. Wenn Sie die Seite Outlook Heute in einer DLL speichern, verkürzen Sie die Ladezeiten von Outlook. Mit diesem Verfahren wird das Verteilen und Aktualisieren der angepassten Outlook Heute-Seite jedoch komplizierter. Wenn Sie mit einer lokalen DLL-Datei arbeiten, muss die angepasste DLL-Datei (sowie alle anschließenden Aktualisierungen) auf den Computer jedes Benutzers kopiert werden. Außerdem müssen Sie das Entwicklungssystem Microsoft Visual Studio® verwenden, um die DLL-Datei zu bearbeiten.

Verteilungsmethoden

Wenn Sie das Digital Dashboard über eine Webseite verteilen, können Sie Benutzer auf diese Seite verweisen, indem Sie ihnen eine REG-Datei zur Verfügung stellen. Eine REG-Datei ist eine Textdatei, die den folgenden Code enthält:

REGEDIT4

[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\9.0\Outlook\Today]

"url"="http://digidash/home.htm"

Sie können die REG-Datei mit einem Hyperlink auf diese Datei von einer HTML-Seite auf einem Webserver speichern.

Der Assistent für benutzerdefinierte Installation von Office 2000 ermöglicht das Hinzufügen eigener Dateien und Registrierungseinträge zur Office-Standardinstallation und vereinfacht auf diese Weise das Integrieren von Digital Dashboard-Anwendungen und benutzerdefinierten Seiten von Outlook Heute in Desktops in Ihrer Organisation. Weitere Informationen zum Verwenden des Assistenten für benutzerdefinierte Installation finden Sie im Office Resource Kit.

Eine weitere Option für den automatisierten Einsatz von Digital Dashboards ist Microsoft Systems Management Server. Systems Management Server 2.0 enthält Tools für die zentrale Softwareverteilung, durch die die Notwendigkeit des Administrators, vor Ort an Desktops zu arbeiten, sowie die Wahrscheinlichkeit menschlichen Versagens gesenkt werden.

 

Weitere Informationen: Besuchen Sie die Digital Dashboard - Das Rezept für mehr Produktivität.

 

 

Die Online GmbH in Hanstedt stellt seit 1997 Beratungsleistungen im IT-Bereich zur Verfügung. Die Dienstleistungen umfassen die Netzwerkbetreuung, Einrichtung der Netzwerkinfrastruktur, Service, Logistik und Beratung, Systemintegration sowie Kommunikationslösungen und Internetanbindung. Die Erfahrungen der Mitarbeiter aus zahlreicher Projekten bei namhaften Firmen sind die Grundlage für diese Dienstleistungen. Viele Fachspezialisten bei der Online GmbH sind bereits seit über 10 Jahren im IT-Bereich tätig.

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